Die SMS für die Wissenschaft ...

Wesentliches Ziel der SMS ist die wissenschaftliche Erforschung und Weiterentwicklung der Chinesischen Medizin.
Deshalb kooperiert die SMS in Deutschland und international mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen.

SMS - Aktuelle Themen

Neuerscheinung: „Paozhi: Die Aufbereitung chinesischer Arzneimittel“

 

Das als interdisziplinäres Werk konzipierte Buch (Herausgeber Changjiang Hu, Rainer Nögel, Josef Hummelsberger und Ute Engelhardt, veröffentlicht im Springer-Verlag: www.springer.com/gp/book/9783662558454), beschreibt - erstmalig im deutschsprachigen Raum- umfassend die fachgerechte Prozessierung chinesischer Arzneimittel und geht auf die Möglichkeiten ein, wie z.B. die Wirkung eines Mittels modifiziert und verstärkt werden kann oder unerwünschte Nebenwirkungen reduziert werden. Das von der SMS – Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V. - geförderte wissenschaftliche Projekt stellt strukturiert, übersichtlich und systematisch umfangreiche Beschreibungen des fertigen Produktes hinsichtlich Qualität, Aussehen und Geschmack dar.  Einen zentralen Platz nehmen Angaben zur Verwendung der Arzneimittel und ihrer wichtigsten Zubereitungsformen in den gängigsten Rezepturen ein.

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Ebenso wird auf klinische Bewertungen, aktuelle Forschungsergebnisse und moderne analytische Untersuchungen eingegangen. Zusätzlich sind definierte Prozessierungsmethoden aufgeführt und ermöglichen eine standardisierte Durchführung.
Das Buch dient so als Nachschlagewerk und Lehrbuch für alle Pharmazeuten, Mediziner und Studenten, die sich für chinesische Arzneimittel interessieren und ihr Wissen vertiefen möchten.
Mit diesem Buch kann sich der Umgang und die Verwendung wieder ein Stück mehr dem „chinesischen Original“ annähern. Denn wer mit chinesischen Arzneimitteln arbeitet, braucht für ein erfolgreiches und effektives Handeln das Wissen um die Aufbereitung und die Möglichkeit, aufbereitete Mittel einzusetzen. 

Weitere Details zum Buch ...


Internationale Standard-Nomenklatur der Chinesischen Medizin in Chinesisch-Deutsch

 

Am 21.6. 2017 erfolte im Rahmen des Munich Forums on TCM in einer offiziellen Zeremonie die feierliche Übergabe der gedruckten Version der  Internationalen Standard-Nomenklatur der Chinesischen Medizin in Chinesisch-Deutsch.

Im Jahr 2013 hat das Kompetenzzentrum für Komplementärmedizin und Naturheilkunde (KoKoNat), Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, unter der Leitung von Herrn Prof. Dieter Melchart, das Angebot der World Federation of Chinese Medicine Societies (WFCMS) bekommen, eine erstmalige Übersetzung der chinesischen Ausgabe der Standard-Nomenklatur der Traditionellen Chinesischen Medizin der WFCMS (mit über 6000 Einträgen) in die deutsche Sprache zu organisieren.

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In Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. med. Carl-Hermann Hempen, Honorarprofessor für Traditionelle Chinesische Medizin an der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München, der seit 2013 den ersten Masterstudiengang für TCM für Ärzte leitet, und mit der Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V. (SMS) wurde unter der Leitung der Sinologin und Vizepräsidentin der SMS Frau Dr. Ute Engelhardt  eine Arbeitsgruppe gebildet, die rasch einen Erstentwurf der chinesisch-deutschen Übersetzung vorlegen konnte.

 

Die Übersetzungsarbeiten fußen in großem Umfang auf den theoretischen und terminologischen Arbeiten des Sinologen Prof. Manfred Porkert, dem Gründungspräsidenten der Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V. (SMS) im Jahre 1978.  Weiter ausgebaut und durchgeführt wurden sie von der Sinologin und Vizepräsidentin der SMS, Dr. Ute Engelhardt, unter Mitarbeit der staatlich geprüften Übersetzerin Agnes Fatrai. Dieser Übersetzungsentwurf wurde den Vertretern der deutschsprachigen Fachgesellschaften zuerst durch eine elektronische online-Plattform zur Kommentierung  zugänglich gemacht und dann im Rahmen des Expertengremiums im Konsens verabschiedet.

 

Die Herausgeber von deutscher Seite sind Herr Prof. Dr. med. Dieter Melchart, Herr Prof. Dr. med. Carl-Hermann Hempen und  die Sinologin Frau Dr. Ute Engelhardt.

Das Thema des diesjährigen Munich Forums on TCM  ist  “Yang-Sheng and Individual Health Management (IHM) – Approved strategies in prevention of chronic diseases”. Dazu werden erstmals chinesische Experten zum Thema Yangsheng nach Deutschland eingeladen, wie Prof. Ma Lieguang, der Präsident der 2015 neu gegründeten Sektion Yangsheng in  der WFCMS.


Eingeschränkte Verfügbarkeit chinesischer Granulate in Deutschland

Die SMS ist ein (Gründungs-)Mitglied des Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA), ein Zusammenschluss der wesentlichen Fachgesellschaften für Chinesische Arzneitherapie in Deutschland sowie kompetenter Einzelpersonen.

Die in letzter Zeit zunehmende Einschränkung der Verfügbarkeit chinesischer Granulate bereitet uns als Ärzten große Sorgen. Zur Zeit ist unseres Wissens z. B. im Münchner Raum sämtlichen Apotheken die Abgabe untersagt.


Akupunktur in der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ empfohlen

In der im März 2017 veröffentlichten Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) „Nicht spezifischer Kreuzschmerz“ wird die Akupunktur als Therapieoption zur Behandlung chronischer nicht-spezifischer Kreuzschmerzen uneingeschränkt empfohlen.
Auch zur Behandlung akuter nicht-spezifischer Kreuzschmerzen wird die Akupunktur in Kombination mit aktivierenden Maßnahmen empfohlen wenn symptomatische und medikamentöse Therapien unzureichenden Erfolg gezeigt haben ...

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Die NVL wird von der Bundesärztekammer, Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. herausgegeben. Die NVL ist eine evidenzbasierte Leitlinie; die Empfehlungen zur Akupunktur in der Behandlung des nicht-spezifischen Kreuzschmerzes basieren auf den Ergebnissen mehrerer Übersichtsarbeiten, die systematisch von den Autoren der NVL recherchiert und zusammengetragen wurden.

Hervorzuheben ist eine Individual Patient Data Metaanalyse in der die Daten methodisch guter und vergleichbarer Studien zur Effektivität der Akupunktur im Vergleich zu einer Scheinakupunktur zusammengefasst sind. Der gepoolte Schätzer zeigte eine signifikante Überlegenheit der Akupunktur.

Mit der Empfehlung der Akupunktur in der NVL wird eine therapeutische Säule der Traditionell Chinesischen Medizin auf Basis wissenschaftlicher Studien abgebildet. Die Gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Akupunktur bei chronischem Kreuzschmerz.


Quellen:
Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz – Langfassung, 2. Auflage. Version 1. 2017 [cited: 2017Mar08]. DOI: 10.6101/AZQ/000353. www.kreuzschmerz.versorgungsleitlinien.de.

Vickers AJ, Cronin AM, Maschino AC, et al. Acupuncture for chronic pain: individual patient data meta-analysis. Arch Intern Med 2012;172(19):1444-53. DOI: 10.1001/archinternmed.2012.3654. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22965186.



Studie zu Akupunktur mit Psychotherapie bei Endometrioseschmerzen

Im Novemberheft der renommierten Zeitschrift Obstetics and Gynecology haben die SMS-Mitglieder Dr. Annemarie Schweizer-Arau und Prof. Karin Meissner eine Studie zu Akupunktur mit Psychotherapie bei Endometrioseschmerzen veröffentlicht.

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Deutsche Wissenschaftler haben 67 Frauen mit histologisch gesicherter Endometriose, die an starken rezidivierenden Unterleibsbeschwerden litten, für drei Monate entweder mit Akupunktur und Psychotherapie behandelt, oder einer Warteliste-Kontrollgruppe zugeteilt.

 

Nach 3 Monaten konnten auch die Patientinnen der Kontrollgruppe mit Akupunktur und Psychotherapie behandelt werden. Nach 3 Monaten zeigten die behandelten Patientinnen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikante Besserungen der Schmerzsymptomatik, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und des psychischen Wohlbefindens. Nach 6 Monaten hatten sich die Besserungen in der Behandlungsgruppe stabilisiert, während die inzwischen nun auch behandelte Kontrollgruppe vergleichbare Behandlungsergebnisse zeigte. Eine Nachuntersuchung nach 2 Jahren ergab, dass die erzielten Besserungen von Dauer waren. Zudem hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 11 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch ein Kind geboren. (Psychotherapy With Somatosensory Stimulation for Endometriosis-Associated Pain, Obstetrics & Gynecology, Nov. 2016, 128(5), 1134-1142; doi: 10.1097/AOG.0000000000001691)


Auszeichnung für Schmerztherapiezentrum in Hamburg

Beim letzten Ranking der multimodalen Schmerztherapiezentren im November 2016 belegte das Wirbelsäulenzentrum Hamburg Alsterdorf unter Leitung von der SMS-Dozentin Dr. Naomie Cayemitte-Rückner unter 32 Zentren bundesweit den doppelten ersten Rang und zwar: sowohl für das Jahr 2016 als auch kumuliert von 2007 bis 2016.

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Erfolgreiche Anwendung der TCM in der multimodalen Schmerztherapie


Das Wirbelsäulenzentrum Hamburg Alsterdorf belegt den ersten Platz unter 32 Zentren bundesweit im Bereich „Integrierte Versorgung Rückenschmerz “ (I V R)
Die „ integrierte Versorgung Rückschmerz“ ist eine drei bis acht wöchige intensive multimodale Schmerztherapie bestehend aus:

  • Physiotherapie
  • Psychotherapie
  • ärztliche Behandlung

Dieses Programm ist für Patienten, die aufgrund akuter bzw. chronischer Rückenschmerzen mindestens vier Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind.  Ziel ist es, bei diesen Patienten innerhalb der vorgesehen Zeit von 3 bis 8 Wochen die Arbeitsfähigkeit  wieder herzustellen. Vertragspartner sind einige gesetzliche  Krankenkassen, wobei die Techniker Krankenkasse führend ist.
Von Beginn an (seit 2007) ist das Wirbelsäulenzentrum Hamburg Alsterdorf an diesem Programm als Partner beteiligt. Die Zuweisung erfolgt durch die Krankenkassen nach Feststellung der mehrwöchigen Arbeitsunfähigkeit.
Bundesweit nehmen mittlerweile 32 Zentren als Vertragspartner an diesem Programm teil und arbeiten alle mit standardisierten Instrumenten wie Schmerzfragebögen und Schmerztagebücher.

 

RANKING: Am Ende eines jeden Jahres, wird eine Auswertung der Ergebnisse für die Zeit von 12 Monaten und für die gesamte Zeit seit Bestehen des Vertrages von der Verwaltungsgesellschaft bekannt gegeben. Die besten sechs Zentren werden dabei mit jeweils einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Auswertung der Daten erfolgt mit Hilfe eines standardisierten  Programms durch eine unabhängige  spezialisierte IT Gesellschaft.
Beim letzten Ranking im November 2016 belegte das Zentrum Hamburg Alsterdorf unter Leitung von Dr. Naomie Cayemitte-Rückner den doppelten ersten Rang und zwar: sowohl für das Jahr 2016 als auch kumuliert von 2007 bis 2016.

 

Die Kriterien waren folgende:

  • erfolgreicher Abschluss in Phase A (nacheiner 3 wöchigen Behandlung)
  • erfolgreicher Abschluss in Phase B (nach einer bis zu 8 wöchigen Behandlung)
  • erfolgreicher Abschluss in Phase A und B
  • anhaltender Erfolg in Phase C (6 Monate nach erfolgter Therapie)


In diesem Zentrum kommen von Anfang an hauptsächlich Akupunktur und anderen Methoden der TCM zum Einsatz. Neben Physiotherapie und Psychotherapie, gehört Qigong zum Pflichtprogramm für alle Teilnehmer. Außerdem bekommt jeder Patient zwei bis drei Mal wöchentlich eine Akupunkturbehandlung bestehend aus: a) Mastoid Akupunktur, b) Körperakupunktur nach den Kriterien der TCM. Bei Bedarf bekommen manche Patienten chinesische Kräuter in Tablettenform.

 

Mit diesem Programm wurden bei einer Gesamtzahl von 74 behandelten Patienten folgende Ergebnisse erzielt:

  • erfolgreicher Abschluss in Phase A: 85,9 Prozent nach 3 Wochen Behandlung.
  • erfolgreicher Abschluss in Phase B: 09 Prozent nach bis zu 8 Wochen Behandlung.
  • erfolgreicher Abschluss in Phase A und B: 94,9 Prozent
  • anhaltender Erfolg in Phase C : 100 Prozent 6 Monate nach Ende der Behandlung.


Mit diesen weit über den Durchschnitt liegenden Zahlen hat das Zentrum für 2016 den ersten Rang belegt. Auch bei den, nach gleichen Kriterien ermittelten kumulierten Ergebnissen (von 2007 bis 2016) war das Wirbelsäulenzentrum Hamburg Alsterdorf  auf dem ersten Platz. Fazit: die konsequente Anwendung der traditionellen chinesischen Medizin in einer multimodalen Schmerztherapie hat sich sowohl kurz als längerfristig als sehr erfolgreich erwiesen.


Naomie Cayemitte-Rückner ist seit 2000 Dozentin bei der SMS mit den Schwerpunkten: Mikrosysteme, Schmerztherapie, Suchttherapie.

 

Naomie Cayemitte-Rückner
Spezielle Schmerztherapie- Akupunktur- Naturheilverfahren- Osteopathie
Alsterdorferstrasse 226 a
22297 Hamburg
post@cayempain.de


Sechzigjähriges Jubiläum der Chengdu-Universität für TCM am 22. Oktober 2016 mit nachfolgender „5. Internationaler Konferenz zur Erneuerung und Modernisierung der TCM“ (IETCM) vom 23. bis 24. Oktober 2016 in Chengdu

 

SMS und Chengdu-TCM-Universität
Die SMS und die Chengdu-Universität für TCM verbindet eine lange Freundschaft und Geschichte: Prof. Porkert besuchte China erstmals im Jahr 1978, hielt damals an der TCM-Hochschule von Chengdu einen viel beachteten Vortrag und lernte Prof. Fan Jiayong und andere Hochschullehrer kennen und schätzen. Aufgrund dieses Kontakts, aber auch wegen ihrer Bedeutung als besonders traditionelle TCM-Universität, insbesondere im Bereich der Arzneimitteltherapie, wurde Chengdu zu einer der zentralen Adressen für die SMS in China.

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So führte auch die erste SMS-Ausbildungsreise 1987 nach Chengdu, weitere Studienreisen folgten in den Jahren 1995, 2008, 2011 und 2015. Darüber hinaus besteht ein reger Austausch mit chinesischen Experten der Universität, zuletzt im Rahmen des Paozhi-Projektes sowie beim letzten SMS-Kongress 2014 (z.B. mit Altarzt Prof. Deng Dongjia) wie demnächst auch beim kommenden SMS-Kongress im Oktober 2017, zu dem wir führende Ärzte und Forscher der Chengdu-TCM-Universität wie Prof. Liang Fanrong und Frau Prof. Zheng Qi einladen werden.

 

Feier zum 60. Geburtstag der Chengdu-TCM-Universität

Die Chengdu-TCM-Universität ist eine der vier großen, „alten“ TCM-Lehrstätten, die jetzt den 60. Jahrestag ihres Bestehens feierte.
Bei der großen Festveranstaltung, die auf dem Wenjiang-Campus stattfand, wurde auf der Bühne neben offiziellen Reden von hochrangigen politischen und wissenschaftlichen Vertretern auch besonders einigen alten Lehrern gedankt, die seit den Anfängen der Universität stets mit ihr verbunden geblieben sind. Darüber hinaus wurde die Altärztin Frau Prof. Liu Minru 刘敏如nochmals geehrt, die kürzlich als erste Frau in den Rang einer Nationalen Altärztin (unter 60 Männern) erhoben wurde.
Rainer Nögel hatte als einziger Gast aus dem Westen die Ehre, in diesem Rahmen eine Rede zu halten und dabei nochmals die seit vielen Jahren gewachsene Beziehung der SMS zur Universität Chengdu besonders hervorzuheben.

 

5. IETCM-Kongress

Anschließend fand die „5. Internationale Konferenz zur Erneuerung und Modernisierung der TCM“ (IETCM) statt, bei der ca. 10.000 Teilnehmer in unterschiedlichen Panels und leider auch an verschiedenen Veranstaltungsorten versammelt waren. Diesem Kongress kommt auch eine zentrale politische Bedeutung zu, denn TCM wird von der chinesischen Regierung als wichtige Methode und zentrales Erbe verstanden. Ute Engelhardt war als Referentin im Yangsheng-Panel eingeladen, Josef Hummelsberger im Panel zur Akupunkturforschung.
Der Campus der TCM-Universität in Chengdu wurde 2006 erweitert, der „alte Campus“ in der Innenstadt wird durch Neubauten der Ambulanz und der Klinik aufgewertet und weiter ausgebaut. Dazu existieren angegliederte Kliniken und neuerdings Altarzt-Ambulanzen. Inzwischen hat die TCM-Universität Chengdu 22.000 Studenten!
Neben dem Neu- und Umbau hat sich die Infrastruktur massiv verbessert: Vier U-Bahn-Linien sind nun fertig, die TCM-Universität hat ihre eigene U-Bahn-Haltestelle mit der Bezeichnung „TCM-Universität Chengdu“. Trotz Verkehrszunahme wirkt die Luft besser, die Straßen sind deutlich sauberer, statt Motorroller fahren nur noch E-Bikes und E-Roller. Im Umfeld wurden die Straßen saniert, dennoch ist das Lebendige, Quirlige, Studentische erhalten geblieben. In Fußnähe des Innenstadt-Campus liegen drei Parks, der berühmte „Grüne-Ziegen-Tempel“ (das daoistische Zentrum Sichuans), der Antiquitäten-Markt und mehrere Vergnügungsviertel („broad-and-narrow-alleys“, Qingtai Lu u.a.).
Beeindruckend ist die große Zahl alter und auch neuer versierter Professoren, die mit großem Wissen und zunehmend auch offener Didaktik ihr Wissen preisgeben. So kam es im Rahmen der Feierlichkeiten zu einer Diskussionsrunde mit „young TCM professors“, die ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu Themen wie Tuina, Diabetes mellitus, Shanghan lun, Augenheilkunde und Sham-Akupunktur vorstellten.
Verleihung von Gastprofessuren
Im Rahmen einer großen Zeremonie wurde Ute Engelhardt, Benno Brinkhaus und Rainer Nögel eine Gastprofessur der Chengdu-TCM-Universität verliehen – wohl Ehre und Verpflichtung zugleich.
Wir erlebten in Chengdu sehr intensive Tage mit beeindruckenden Veranstaltungen. Viele alte Freundschaften konnten aufgefrischt oder neu geknüpft werden. Durch den langen und vor allem auch fachlich-wissenschaftlichen Austausch spürten wir eine sehr hohe Wertschätzung der SMS. Die an sich schon guten Beziehungen zwischen Chengdu und der SMS wurden weiter vertieft und neue Chancen der Kooperation zwischen der SMS und unseren „alten“ (und neuen) Freunden geschaffen.


Josef Hummelsberger, München



Qualität & Sicherheit der Chinesischen Arzneimittel

CTCA

Das Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Anwendergesellschaften (SMS, DÄGfA, AGTCM, DECA u.a.) in Deutschland mit dem Ziel, gute Informationen zu Qualität und Sicherheit der Chinesischen Arzneimittel zu sammeln, Therapeuten und Patienten mehr Sicherheit zu geben.

 

  • CTCA Letter Mai 2018
    Gefährliche Herzrhythmusstörungen unter Evodia rutaecarpa?
    Eine Meldung der Neuen Züricher Zeitung und der Aargauer Zeitung vom 2.5.2018 klingt alarmierend. Forscher aus den Universitäten Basel und Wien hätten unter den in der chinesischen Heilpflanze Evodia rutaecarpa in höheren Konzentrationen vorkommenden Inhaltsstoffen Dehydroevodiamin und Hortiamin Blockierungen der Kaliumkanäle des Herzmuskels festgestellt, die schwere Herzrhythmusstörungen, wie Torsades de pointes (TdP) oder Kammerflimmern und damit plötzlichen Herztod auslösen könnten. Weiter lesen ...
  • CTCA Letter Februar 2018
    Drohendes AUS für TCM- Granulate in Deutschland –
    offener Brief an die Pharmazieräte und Entscheidungsträger
    Über zunehmende Einschränkungen des Vertriebs von TCM-Granulaten in Deutschland wurde bereits im letzten CTCALetter berichtet. Angefangen in Bayern, haben inzwischen viele TCM-Apotheken in unterschiedlichen Bundesländern Vertriebsverbote erhalten oder angekündigt bekommen. Es droht ein flächendeckendes AUS. Weiter lesen ...
  • CTCA Letter März 2017
    Schwerpunktthema: Liefereinschränkungen bei chinesischen Granulaten in Deutschland

    Newsletter lesen. 
  • CTCA Letter Mai 2016
    Schwerpunktthema: Lebertoxizität 

    Das Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) möchte mit diesem Newsletter Ihre Aufmerksamkeit ganz besonders auf die Möglichkeit von Leberreaktionen unter Chinesischer Arzneitherapie (CA) lenken. Newsletter lesen. 

  • Chinesische Heilpflanzen aus bayerischem Anbau: Pflanzenbauprojekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, bei dem inzwischen mehr als 15 chinesische Arzneimittel in Deutschland in kontrollierter Qualität zur Verfügung stehen.
  • Arbeitsgruppe zur Sicherheit der chinesischen Arzneitherapie in der Schwangerschaft (ASCAS)
  • Pro Wildlife und Gesellschaft für Chinesische Medizin kooperieren für besseren Artenschutz.
    Presseinformation der Pro Wildlife: "Spargel statt Schildkrötenpulver.
SMS – SOCIETAS MEDICINAE SINENSIS
Internationale Gesellschaft für
Chinesische Medizin e. V.

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