Autor: Marc Scheuermann
In diesem Text soll die klinische Erfahrung des Autors mit den Punktpaaren von Prof. Wang Juyi, insbesondere zur Regulation der Funktionen des yin maior (Großes Yin, taiyin) und des yang minor (Kleines Yang, shaoyang), und deren therapeutische Bedeutsamkeit erörtert werden. Der zentrale Aspekt ist eine Wiederherstellung der Qi-Transformation der jeweiligen Schicht oder Leitbahn, im Gegensatz zur primären – symptomatischeren – Behandlung einer pathologischen Konstellation, z. B. von calor („Hitze“, re) oder humor („Feuchtigkeit“, shi). Gerade einfache Akupunkturpunktpaare, wie z. B. P5/Lu5 („Moorsee am Fußpunkt“, chize) mit L9/Mi9 („Die Quelle am Yin-Grabhügel“, yinlingquan) oder T5/3E5 („Äußeres Passtor“, waiguan) mit F41/Gb41 („Am Rand der Tränen des Fußes“, zulinqi), eignen sich hierfür besonders. Sie bieten eine sehr gute klinische Wirksamkeit bei einer großen Bandbreite von Erkrankungen, welche durch die Synergieeffekte der Punktkombination nochmals verbessert wird.
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