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CTCA Letter Februar 2020

Coronavirus – Gefahr durch chinesische Arzneidrogen?

Einzelne Anfragen dazu kommen von Patienten und Fachpersonen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 stammt offensichtlich von Tieren ab und hat sich an den Menschen adaptiert. Als Quellen wurden oder werden mitunter auch tierische TCM-Arzneidrogen benannt, wie die Schlage Bungarus multicinctus (jin qian bai hua she) oder die Schuppen des Schuppentieres Manitis Squama (chuan shan jia). Bestätigungen gibt es dafür nicht.

Wie auch immer: Eine Krankheitsübertragung in Europa durch chinesische Arzneidrogen ist extrem unwahrscheinlich. Jährlich werden aus China Waren im Wert von über 100 Milliarden Euro nach Deutschland importiert, darunter auch frische Lebensmittel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schreibt dazu aktuell:

„Können importierte Waren aus Regionen, in denen die Krankheit verbreitet ist, Quelle für eine Infektion beim Menschen sein? Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegen­stände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.“

Was für frische Lebensmittel gilt, gilt umso mehr für getrocknete Arzneidrogen, die schon eine Zeit der Lagerung hinter sich haben, bis sie in Deutschland ankommen, und erst recht für Granulate, die aus einem mehrstündigen Kochvorgang hervorgegangen sind. Nach aktuell best verfügbarem Wissen sind daher die Befürchtungen unbegründet.

 

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CTCA
Das Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Anwendergesellschaften (SMS, DÄGfA, AGTCM, DECA u.a.) in Deutschland mit dem Ziel, gute Informationen zu Qualität und Sicherheit der Chinesischen Arzneimittel zu sammeln, Therapeuten und Patienten mehr Sicherheit zu geben.

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